Aktuelles Pflaster der Herzogstraße. Foto: Günter Lintl
Aktuelles Pflaster der Herzogstraße. Foto: Günter Lintl

Neues Pflaster für die Innenstadt

Optik erzeugt Lebensgefühl. Vor allem für die Herzogstraße als Verbindung zum Luisenviertel ist deshalb eine neue Pflasterung wichtig. Sie ist einer von mehreren Bausteinen auf dem Weg zu einer attraktiven City.

Wer in diesen Tagen in der Elberfelder Innenstadt seinen Blick senkt, dem fällt auf: Der Boden hier ist bunt und durchaus vielseitig. Das allerdings ist in diesem Fall keine Auszeichnung, sondern eher ein Störfaktor in einem Bild, das ansonsten an vielen Stellen immer stimmiger wird.

Am Beispiel Herzogstraße wird deutlich, worum es hier geht. Während sich die Umgebung entwickelt – die Drogerie Müller in der ehemaligen Sportarena sei hier als Beispiel genannt – sieht das Straßenpflaster wenig einladend aus. Rote, schwarze und beige Quader, die irgendwann einmal ein Muster ergeben haben könnten, reihen sich hier aneinander, wirken unruhig und nicht zeitgemäß.

Was Pflasterung tatsächlich ausmacht, wird wenige Meter weiter im Turmhof deutlich. Hier vor dem Von der Heydt-Museum sind bereits neue Steine verlegt worden, das Bild ist ungleich ruhiger und einladender. Umso wichtiger also, dass bald auch die Herzogstraße umgestaltet wird, zumal sie eine relevante und stark frequentierte Verbindung zum beliebten Kasinokreisel und dem dahinterliegenden Luisenviertel ist.

Solche Wegebeziehungen und Bewegungsstrukturen – von der Innenstadt zum Luisenviertel, vom Köbo-Haus zum Neumarkt – sind für eine funktionierende Stadt wichtig. Und als fehlender Baustein, vielleicht neben einem umgestalteten Von der Heydt-Platz, passt eine aufgeräumte Herzogstraße doch perfekt in das neue Bild, das sich in Wuppertal sicher entwickelt.