Köbo-Haus

Neues Konzept für Döppersberg

Der Schwebebahnhof Döppersberg soll zu einem Schmuckstück des neuen Döppersberg werden, dafür werden verschiedene Maßnahmen ergriffen. Das Ziel ist es, die Attraktivität des Bahnhofes und der Ladenflächen deutlich zu erhöhen und den Fahrgästen und Passanten ein positives Erlebnis zu ermöglichen.

Für die zehn Ladenlokale der Schwebebahn-Ladenpassage bestand ursprünglich ein langfristiger Mietvertrag, zwischen den Rechtsnachfolgern der Erbengemeinschaft Rau und der Stadt Wuppertal. Zum 1. August 2016 wurde der Mietvertrag zwischen der Stadt Wuppertal und der Erbengemeinschaft Rau jedoch vorzeitig aufgehoben. Die Stadt hat im Rahmen des Döppersberg-Umbaus ein besonderes Interesse an der Aufwertung des historischen Gebäudes.

„Ich freue mich, dass die WSW mobil, hier mit im Boot ist. Sie hat mit der Vermietung von Ladenlokalen in Schwebebahn-Bahnhöfen etwa in Vohwinkel oder am Alten Markt Erfahrung und ist von der Stadt mit der Verwaltung und Entwicklung des Gebäudes und der zehn Einheiten beauftragt worden“, erklärt Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig. Damit sind die WSW also nicht nur für den Schwebebahnbetrieb und die Aufenthaltsqualität ihrer Fahrgäste, sondern auch für die Ladenlokalebene verantwortlich.

Hierbei verdienen vor allem die Themen Sicherheit und Sauberkeit besondere Aufmerksamkeit. Als erste Maßnahmen werden deshalb vor Ort der Einsatz der Sicherheitskräfte erhöht und durch eine Fremdfirma ergänzt. Auch die Reinigungsleistungen werden intensiviert und insgesamt verbessert. Neben der Immobilienverwaltung wurden die WSW von der Stadt auch mit der Entwicklung eines Zukunftskonzeptes für das Gebäude beauftragt. „Unser Ziel ist es, die Attraktivität des Bahnhofes und der Ladenflächen deutlich zu erhöhen und somit den Fahrgästen, Passanten und Kunden ein positives Erlebnis in diesem Umfeld zu ermöglichen“, beschreibt der WSW-Vorstandsvorsitzende Andreas Feicht die Aufgabenstellung. D

azu wurden ein Projektentwickler und ein Architekturbüro mit der Erarbeitung eines Konzeptes beauftragt. Erste Ergebnisse werden im Mai 2017 erwartet. Stadt und WSW werden sich dann gemeinsam über die Umsetzung eines Konzeptes verständigen. Davon abhängig ist der weitere Zeitplan. Derzeit gehen die WSW davon aus, dass Anfang 2018 mit Umbaumaßnahmen begonnen werden kann und der Umbau dann spätestens Ende 2018, also mit der Eröffnung des neuen Döppersberg, fertiggestellt sein wird.